Press
Der Blutgerinnung auf der Spur
Blutgerinnung besser verstehen
VWF als Mechanosensor
21.09.2011
Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum sind an der neuen Forschergruppe FOR 1543 zur Blutgerinnung beteiligt, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für zunächst drei Jahre mit einer Gesamtfördersumme von 2,5 Millionen Euro unterstützt wird. In Zusammenarbeit mit Forschern aus ganz Deutschland und Österreich, in enger Kooperation mit Wissenschaftlern in den USA und China sowie Partnern aus der Industrie wollen die Wissenschaftler die Diagnostik und Therapie von Blutgerinnungsstörungen wie Thrombosen und Schlaganfällen verbessern.
Die neue Forschergruppe mit dem Titel „Shear Flow Regulation of Hemostasis – Bridging the Gap Between Nanomechanics and Clinical Presentation“ (SHENC) befasst sich mit dem Von-Willebrand-Faktor (VWF), einem Schlüsselprotein bei der Blutstillung im menschlichen Körper. Ist seine Funktion gestört, kann dies zu schweren Blutungen oder Thrombosen, gefolgt von Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.
Extremely rapid water
RUB scientists decipher a protein-bound water chain
PNAS: Proton transfer in membrane protein fully elucidated
30.06.2011
Researchers from the RUB-Department of Biophysics of Prof. Dr. Klaus Gerwert have succeeded in providing evidence that a protein is capable of creating a water molecule chain for a few milliseconds for the directed proton transfer. The combination of vibrational spectroscopy and biomolecular simulations enabled the elucidation of the proton pump mechanism of a cell-membrane protein in atomic detail. The researchers demonstrated that protein-bound water molecules play a decisive role in the function. Their results were selected for the Early Edition of PNAS.
Imaging
Neue Welten
Vibrationsspektroskopie: Filme von proteingebundenem Wasser und lebenden Zellen
labor&more 3.11
Seit Jahrhunderten bemühen sich Forscher, die für unser menschliches Auge nicht mehr auflösbaren Lebensprozesse im Detail sichtbar zu machen.
Dabei haben bahnbrechende Entwicklungen von mikro(spektro)skopischen Techniken die Grenze der Auflösung immer weiter verschoben. Mit jedem Verschieben der Grenze wurden neue Welten entdeckt. Da es sich bei den biologischen Vorgängen um dynamische Prozesse handelt, möchte man aber nicht nur Schnappschüsse einzelner Zustände, sondern am besten gleich einen ganzen Film mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung aufnehmen können. Die Auflösung dieser Prozesse ist aber nicht nur von rein akademischem Interesse. Kommt es zu Störungen in den Abläufen, erkranken die Lebewesen. Daher ist es von besonderem
Interesse, die Mechanismen im Detail zu verstehen. Dann kann auch die Ursache der Erkrankung elegant mit Wirkstoffen der personalisierten Medizin präzise behandelt werden, statt den Erkrankten über chirurgische Eingriffe oder Chemotherapien enorm belasten zu müssen.
Letztendlich beruhen alle Erkrankungen auf Fehlfunktionen in der Zelle, die auf Defekten der Proteininteraktion und der Proteine in den Zellen beruhen. Nur wenige Techniken sind in der Lage, sowohl lebende Zellen als auch Proteininteraktionen insbesondere an
Membranen und einzelne Proteine aufzulösen. Aktuelle Ansätze der Vibrationsspektroskopie, wie die zeitaufgelöste FTIR-Spektroskopie und konfokale Raman-Mikroskopie, ermöglichen aber genau diese analytische Herausforderung. Im Folgenden werden einige aktuelle Ergebnisse vorgestellt...
Grundlagenforschung meets Praxis
PURE entwickelt Biomarker zur Früherkennung von Krankheiten
IPA-Journal 01/2011
Krebs und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson frühzeitig erkennen und therapieren - dafür forscht das Europäische Proteinforschungszentrum PURE (Protein research Unit Ruhr within Europe), an dem auch das IPA beteiligt ist. Sowohl für die Wissenschaft als auch für die Unfallversicherungsträger und ihre Versicherten hat PURE eine zukunftsweisende Bedeutung. Prof. Dr. rer. nat. Klaus Gerwert, Leiter des Lehrstuhls für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum und Sprecher von PURE erläutert dies im Interview...
"Leute an der RUB"
Prof. Dr. Axel Mosig wird erster neu berufener Professor im Protein Research Unit Ruhr within Europe (PURE)
Rubens Nr. 151, 01.05.2011
Als erster neu berufener Professor im Protein Research Unit Ruhr within Europe (PURE) wird Prof. Dr. Axel Mosig spektrale Biomarker zur Früherkennung von Krebs erforschen. Er wurde in der Fakultät für Biologie und Biotechnologie zum Professor für Bioinformatik ernannt und wird am Lehrstuhl für Biophysik (Prof. Dr. Klaus Gerwert) arbeiten. An der Fakultät wird er das Gebiet der Bioinformatik etablieren...
Erste Berufung einer Professur in PURE
Bioinformatiker aus Shanghai kommt nach Bochum
Spektrale Biomarker mit der Bioinformatik
08.04.2011
Als erster neu berufener Professor im Protein Research Unit Ruhr within Europe (PURE) wird Prof. Dr. Axel Mosig spektrale Biomarker zur Früherkennung von Krebs erforschen. Er wurde in der Fakultät für Biologie und Biotechnologie zum Professor für Bioinformatik ernannt und wird am Lehrstuhl für Biophysik (Prof. Dr. Klaus Gerwert) arbeiten. An der Fakultät wird er das Gebiet der Bioinformatik etablieren...
Krebs automatisch erkennen
US-Professor zu Gast an der RUB
Spektrale Krebsmarker: Wegbereiter neuer Technik
15.12.2010
Die Diagnostik von Krankheiten wie z.B. Krebs basiert heute noch wie vor Jahrzehnten auf der Beurteilung von Zellen oder Geweben. Die Treffsicherheit der Diagnose hängt neben objektivierbaren Parametern mitunter auch von subjektiven Faktoren ab, etwa der persönlichen Erfahrung des Untersuchers oder der Gewebsbeschaffenheit. Mehr Sicherheit verspricht die Unterstützung durch automatische Verfahren, die auf der Analyse des Spektrums von Gewebeproben und Zellen basieren. Einer der großen Wegbereiter dieser Technik ist Prof. Dr. Max Diem vom „Department of Chemistry and Chemical Biology” an der Northeastern University in Boston, USA. Er wird das akademische Jahr 2010/11 als Gastprofessor am Protein Research Department der Ruhr-Universität Bochum (Sprecher Prof. Dr. Klaus Gerwert) verbringen.
Detect diseases before they become dangerous
New European Protein Research Centre PURE set up at the RUB
More than 37 million Euros state funding
16.12.2009
At the Ruhr University Bochum, the European Protein Research Institute PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe) is being set up with more than 37 million Euros state funding. PURE’s mission is to search for prognostic proteins – termed biomarkers – for various diseases including cancer, Parkinsons and Alzheimers. They are intended to aid the early diagnosis of diseases and contribute to testing the effectiveness of therapies. “PURE combines fundamental research with concrete diagnosis and therapy approaches. With this institute, the University of Bochum again demonstrates its research strengths” says North Rhine-Westphalia’s Innovation Minister Andreas Pinkwart. RUB Rector Prof. Dr. Elmar Weiler emphasised the importance of PURE as a bridge to North Rhine-Westphalia’s Health Campus and its development into a University of Excellence.

